Dienstag, 8. Januar 2019

Azurum & mein Schreibjahr 2019

Hallo und ein glückliches neue Jahr an alle. Ich hoffe ihr seid gut rein gekommen.

Nachdem meine Weihnachtszeit nicht gerade mit Glück gesegnet war und das Jahr dementsprechend nicht so zu Ende ging, ich ich es mir erhofft hatte, möchte ich nun gleich zu Beginn ordentlich durchstarten. Meine Motivation ist hoch und die ersten Rückmeldungen meiner Testleser zum ersten Kapitel von "Azurum" waren durchweg positiv. Das beflügelt natürlich und gibt Mut und Kraft weiterzumachen. Ja, ich habe es im Gefühl. Dieses Jahr, werde ich einiges schaffen, was das Schreiben angeht und privat stehen auch ein paar Projekte bereits in den Startlöchern. Alles scharrt mit den Hufen und möchte angepackt werden. Also von Langeweile kann im Hause der Feder mal wieder keine Rede sein. Doch nun höre ich mal auf zu Quasseln und erzähle euch lieber von meinem Großprojekt, meinem Roman, den ich 2019 schreiben möchte ... Korrektur: schreiben werde!

Azurum (Arbeitstitel) gehört zum Genre Urban Fa ... äh, nein ... Azurum ist ... Hm ... Oh weh, diesmal ist es deutlich schwerer die Story in eine "Schublade" zu stecken. Irgendwie ist es eine ordentliche Mischung aus verschiedenen Subgenre der Fantasy. Nimmt man es genau ist Azurum:

Crossworld Urban Coming Of Age Fantasy

Hört sich verdammt stark an oder eher kompliziert? Dann belassen wir es der Einfachheit halber bei Urban Fantasy. Das trifft es noch am ehesten.
Wie der Name schon etwas verrät, wird die Farbe Blau immer wieder im Skript auftauchen und eine große Bedeutung bekommen. Eine weitere wichtige Komponente werden Tiefseequallen haben und Menschen deren Träume und wahre Berufungen durch Ketten der Realität, unserer heutigen Gesellschaft gefangen sind.

Warum Blau?
Weil Blau eine richtig spannende Farbe ist. Blau steht für Frieden und Harmonie aber ebenso für Distanz und Sachlichkeit. Blau ist nicht selbstverständlich und wurde von Da Vinci sogar als immateriell / metaphysisch bezeichnet. Auch bei Homer war das Meer nicht blau sondern "weindunkel". Er hatte einfach kein Wort für diese Farbe. Blau, wie wir es kennen, kommt in der Natur sehr selten vor. Und meist ist es dann nicht wirklich blau sondern eher violett. Ein Grund mehr dieser Farbe eine ganz spezielle Aufgabe zu geben.

Und warum Quallen?
Weil sie mir Angst machen

Bevor ich nun wieder in die "Blaue Welt" eintauche, bekommt ihr von mir ein kleines Zitat, das euch hoffentlich gefällt und neugierig macht.





Eure Feder


Donnerstag, 29. November 2018

Das Ding mit dem Plotten (Mama schreibt IV.)

In einem Zitat von Mark Twain heißt es:
"Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen."
Alleine das mit dem Weglassen der falschen Wörter ist nicht gerade leicht. Aber Schreiben ist meiner Meinung nach noch viel mehr und noch viel schwerer.


Ohne Plan


Meine allerersten Geschichten habe ich ohne Konzept geschrieben. Ich hatte meine Ideen komplett freien Lauf gelassen und drauflos geschrieben. Ein Hosenbodenschreiber war ich also. Hört sich doch gar nicht so schlecht an, wenn man bedenkt dass einige Autoren mit großen Namen ebenfalls so arbeiten. Ein Beispiel ist Lee Child (Jack Reacher-Romane). Auch George R. R. Martin soll einer von diesen Schreibern sein, ebenso Stephen King. Wobei ich mir das überhaupt nicht vorstellen kann bei einem Werk wie "Das Lied von Eis und Feuer". Sie gehen von einer anregenden Ausgangssituation aus und der eigentliche Verlauf ergibt sich mit dem Schreiben. Herrlich. So will ich das auch machen können. So würde es mir am meisten Spaß machen, doch so geht es einfach nicht mehr.


Doch was ist überhaupt Plotten?

Da ich weiß, dass einige Leute mitlesen, die nicht so in der Materie verankert sind, möchte ich kurz darauf zu sprechen / schreiben kommen ;)
Beim literarischen Plotten (aus dem Englischen = Plan) ist natürlich nicht der Kurvenschreiber, also das technische Gerät gemeint, sondern der Grundriss, das Gerüst der Geschichte. Der Plot konzentriert sich auf die schlüssige Verknüpfung von Geschehnissen der Geschichte. Er ist in erster Linie für den Autor wichtig, nicht für den Leser. Der Autor plant Charaktere, Orte, Verwicklungen, Erklärungen, Spannungsbogen und alles, was sonst noch dazu gehört.

Ich selbst bin kein großer Fan von dieser Arbeit. Bei neuen Ideen kribbelt es viel zu sehr in den Fingern. Schreiben möchte ich und nicht erst jede Einzelheit planen, was bei mir eh schief gehen würde. Denn oft genug ist es schon vorgekommen, dass die Charaktere mir den Mittelfinger zeigen und ihren eigenen Weg gehen. Und ich bin ehrlich gesagt, nicht stark genug sie auf ihren eigentlichen Weg zurückzudrängen.


Ganz am Anfang

Aktuell stehe ich wieder ganz am Anfang. Am Anfang eines neuen Romans. Eine Idee hat mich gefesselt. Ein ähnliches Gefühl hatte ich das letzte Mal beim Schreiben der Engeldatei (Dastan) und das ist lange her. Vieles hat sich geändert. Ich bin mittlerweile Zweifachmama und meine Zeit zum Schreiben ist geschrumpft. Für ein neues Romanskript musste ich mir also etwas Neues einfallen lassen, dass mir hilft, auch nach ein paar Tagen Schreibabstinenz problemlos und stressfrei die Arbeit fortsetzen zu können. Denn nichts ist schlimmer als nicht mehr richtig ins Skript zurückzufinden bzw. 100 Seiten erst noch einmal durchlesen zu müssen, bevor es weitergehen kann.

Dastan: Rebellion der Engel und auch die die Hexe von Crumbach wurden geplottet. Gerade bei Dastan, wo es mehrere Welten gibt, war es für mich unumgänglich. Aber ich habe es kurz und knapp gehalten, um genau wie oben erwähnt, die Geschichte größtenteils beim Schreiben entstehen zu lassen. Das funktioniert jetzt nicht mehr. Also doch akribisch planen? Nein, keinesfalls, das geht in die Hose.


Auf die eigene Federart


Sobald die Gedankensplitter zu einer großen Idee herangereift waren und der Kernkonflikt stand, erarbeitete ich mir meine Figuren und grob meine Settings. Danach baute ich mir das Grundgerüst und den ungefähren Kapitelplan auf. Einzelne Szenen notierte bzw. notiere ich, jedoch nicht jeden Wortwechsel. Die ersten Kapitel sind strenger geplant als die darauf folgenden, was mir den Einstieg ins Skript einfacher machen soll. Danach geht es locker weiter, damit sich die Geschichte mit der Rohfassung entwickeln kann.

Wie überall gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Beim Nichtplotten ist die Story natürlich frei beweglich in all erdenklichen Richtungen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, jedoch kann man sich auch verdammt einfach verzetteln und sich damit unglaublich viel Arbeit machen. Es gibt viele verschiedene Plot-Werkzeuge und Methoden, doch alleine diese zu lernen und danach haargenau zu gehen ist mir zu anstrengend und ich bin dazu viel zu ungeduldig.


So starte ich nun mit meiner eigenen Strategie in eine aufregende Schreibzeit:











Mittwoch, 31. Oktober 2018

Spubob, das kleine Burggespenst | Kurzgeschichte |


A
ls 2014 die Daune auf die Welt kam, wurde ich des Öfteren gefragt, ob ich nun auch anfange Kindergeschichten zu schreiben. Ich hatte es bisweilen verneint, denn es ist einfach nicht mein Genre und doch habe ich es ab und an versucht. Wie auch vor ein paar Wochen: Die Kinderhalloweenparty für unser Daunenkind stand an und ich hatte geplant, den Kids eine alterentsprechende Geistergeschichte vorzulesen. So erwachte nach und nach der kleine Spubob, ein Gespenst, das mit seiner Familie auf Spukfels wohnt. Heute, pünktlich zu Halloween ;-) mache ich eine Ausnahme und präsentiere die kleine Geschichte online auf den Federspuren. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch die Feder.

(Es gilt natürlich das Urheberrecht, diese Geschichte sowie alle weiteren Texte, die ich hier veröffentliche sind mein geistiges Eigentum. Bitte beachtet, dass ein Kopieren meiner Texte auf andere Internetseiten oder sonstige Verwendung ohne meine Zustimmung gegen das Urheberrecht verstößt.)



Spubob, das kleine Burggespenst


Kennt ihr Spubob?
Nein? Dann müsst ihr unbedingt seine Geschichte hören. Also macht es euch gemütlich, ihr kleinen Geister, und hört gut zu:

Spubob - kurz genannt Bob - ist ein kleines Gespenst, das auf der Burg Spukfels wohnt. Dort ist es schon immer zu Hause gewesen. Auch seine Ur Ur Urgroßmutter und sein Ur Ur Urgroßvater lebten hier und fühlten sich sehr wohl. Bis zu dem Tag, an dem Menschen die Burg auch schön fanden und dort Urlaub machten. Das passte den Geistern überhaupt nicht, schließlich war es doch ihr zu Hause und sie wollten ihre Ruhe haben.
Da kam der Geisteropa auf eine famose Idee und rief: »Wir spuken sie davon!«
Gesagt, getan. Noch am gleichen Abend begann die Geisterfamilie in der Nacht, ab null Uhr, zur Geisterstunde, durch die Burg zu fliegen und mit unheimlichen Geräuschen Buhuuuuuu Buhuuuu die Menschen zu erschrecken. Sie hofften, ihnen so viel Angst einzujagen, dass sie die Burg ganz schnell verlassen würden. Und tatsächlich, die Leute bekamen Angst, packten ihre Koffer und verschwanden.

Spubobs Familie war glücklich. Endlich herrschte wieder Ruhe auf Spukfels. Leider hatten sich die Gespenster zu früh gefreut. Denn die Geschichte von der Burg auf dem kleinen Felsen, wo Geister ihr Unwesen trieben, sprach sich schnell herum. Und Menschen sind neugierig, sehr neugierig.
Es dauerte nicht lange, und schon kamen neue Besucher nach Spukfels, aber nicht, um Urlaub zu machen, sondern um sich zu gruseln.
Spubobs Familie hatte alle Geisterhände voll zu tun. Und sie spukten nicht einfach, in dem sie »Buh« machten, sondern die Familie Spu hatte die Angewohnheit, sich zu verwandeln. War ein zu erschreckender Mensch in der Nähe, flogen sie direkt vor ihn und verwandelten sich in furchteinflößende Gestalten.

Mama Spu machte »buh!« Und wurde zum Grizzlybär. Papa Spu machte »buh!« Und wurde zum Tyrannosaurus Rex. Spubill machte »buh« und wurde zu einem kleinen feuerroten Drachen. Opa Spu machte »buh!« Und wurde zu einer krächzenden schwarzen Krähe. Oma Spu machte »Buh!« Und wurde zu einem kleinen dicken, grünen Monster mit sechs Augen. Spubob machte »buh!« Und wurde zu ... tja, zu was wurde Spubob?
Zu nichts! Spubob blieb Klein-Spubob. Ein kleines weißes Burggespenst. Das stimmte Bob traurig, doch seine Familie sprach ihm Mut zu: »Wenn du älter bist, kleiner Bob, wirst auch du dich verwandeln. Warte nur ab, es ist spannend, denn kein Gespenst weiß, in was es sich später einmal verwandeln wird.«

Jeden Abend wenn die Uhr Mitternacht zeigte, flogen die Spu‘s nun umher und erschreckten die Menschen. Die Leute packten ihre Sachen und flohen. So ging es jede Nacht. Spubob aber wollte mitmachen und hoffe jede Nacht aufs neue, endlich richtig spuken zu können.
Spubill, sein großer Bruder, half ihm dabei und beide waren gut im Leute erschrecken. Und Bob machte das Spuken so viel Spaß, dass er eines Abends sagte: »Heute gehe ich alleine auf Spuktour!« Gesagt, getan - das erste Mal war Spubob alleine in der Burg unterwegs. Wie es Bill erklärt hatte, flog er leise durch die Gänge, versteckte sich hinter Säulen und flog durch Bilder und Wände hindurch, damit die Menschen ihn erst sahen, wenn er direkt vor ihnen schwebte und buh! rief. Das klappte wunderbar, bis zu dem Moment, als Spubob einen Flur erkundete, den er zuvor noch nie in der Burg gesehen hatte.

Boah! Der Flur war unglaublich lang. Bob konnte das Ende nicht erkennen. Das kleine Gespenst flog durch den Flur und staunte über die Bilder, die an der Wand hingen. Sie zeigten uralte Menschen. Aus einer Zeit, die schon längst vorbei war. Auf manchen der Bilder sah man im Hintergrund den Schatten eines Geistes. Vielleicht von seinem Uropa? Doch auf einmal sah Bob einen Geist! Ein Gespenst direkt vor ihm in der Wand. Es war kein Bild, denn es bewegte sich. Ein fremdes Gespenst auf ihrer Burg! Das durfte nicht sein. Vorsichtig flog Bob näher an das Gespenst heran. Huch! Auch der Fremde kam auf ihn zu. »Wer bist du?«, flüsterte Bob ihm entgegen. Gleichzeitig fragte auch das fremde Geisterkind ihn, wer er denn sei.
»Ich bin Spubob! Ich wohne hier!«
Seltsam, hatte das Gespenst vor ihm gesagt, es würde Spubob heißen? Aber das geht doch nicht gar nicht. Es gibt doch nur einen einzigen wahren Spubob und das war er. Na warte, dachte er sich. Bob versteckte sich unter dem Bilderrahmen und kicherte in sich hinein. Dem werd ich‘s zeigen, dachte er sich. Den spuk ich weg!
Bob schlich langsam heran. Tief atmete er ein und zählte bis fünf (es heißt, das würde helfen, die Angst verschwinden zu lassen). Dann huschte er hervor, direkt vor das fremde Geisterkind und schrie so laut er konnte: »Buh!«, doch im gleichen Moment machte auch das andere Gespenst ihm gegenüber »Buh!« Und das war so grauenvoll, dass Bob die Arme in die Luft riss und schreiend davon flog. Bob raste auf seiner Flucht durch die Flure bis er plötzlich mit einem Klatschen auf seinen Bruder Spubill donnerte. Autsch!
»Heee!«, schimpfte Bill, »bist du verrückt geworden? Was ist denn los?«
»D ... D... D... Da ist ein Gespenst! Ein Geist! Ein ganz arg Gruseliger!«
 »Aha!«, machte da Bill und fragte: »Hast du Oma getroffen?«
»Nein, du Doofkopp! Ich wollte das fremde Gespenst wegspuken, aber dann hat es selbst gespukt und es war so fürchterlich. Hat sich nicht verwandelt. Es war einfach ein Gespenst. Bill, ich hatte ja solche Angst!«
»Was? Noch ein Gespenst, das sich beim Spuken nicht verwandelt? So wie du?«
Spubob nickte traurig.
»Komm!«, sagte Bill zu Bob, »Ich helfe dir, es wegzuspuken!«
Da konnte Spubob wieder lächeln und flog mutig voraus.

Die zwei kleinen Geister flogen vorsichtig durch den Flur und blieben in der Nähe des seltsamen Bildes stehen. Spubob erklärte seinem Bruder, dass das fremde Gespenst aus genau diesem Bild gespukt hat und Bill, der ja älter war als Bob, flog vorneweg und stellte sich mutig und bereit zum Spuken davor.
Doch anstatt zu spuken und zu einem kleinen feuerroten Drachen zu werden, der dem Eindringling gehörig Angst einjagte, hielt er inne. Es wurde ganz still auf dem Flur. Und dann plötzlich begann Bill zu lachen. Bob wusste überhaupt nicht, was er machen sollte. Sein Bruder lachte so laut, dass in kurzer Zeit Oma und Opa, Mama und Papa und alle anderen seiner Familie sie fanden und verwundert vor den jungen Gespenstern auf eine Erklärung warteten.
»Was ist denn das für ein Lärm?«, schimpfte der Spuopa. »Na, das wollen wir alle gerne wissen!«, sagte da der Spupapa.
Bill beruhigte sich und erzählte der Familie, dass Spubob ein fremdes Gespensterkind fortspuken wollte, dass aus einem Bild gekommen war.
»Aber«, begann Bill zu erzählen, »das hier ist gar kein Bild. Es ist ein Spiegel! Spubob hat sich vor seinem eigenen Spiegelbild erschreckt.«
Und da lachte plötzlich die ganze Familie.
Das gefiel dem kleinen Bob überhaupt nicht. Er wurde so wütend, dass er einfach nur noch spuken und dann in sein Bett wollte. Er plusterte sich auf, streckte sich, damit er größer erschien. Dann holte er tief Luft und machte: »Buuuuuuhhh!«
Alle erstarrten. Alle hatten die Augen aufgerissen. Sogar Opa und Papa und Bill! Dann auf einmal fingen sie zu schreien an und flogen davon.
Puh! Bob musste ihnen einen ziemlichen Schrecken eingejagt haben. Er sah an sich herunter. Verwandelt hatte er sich immer noch nicht. Er war immer noch der kleine Spubob. Langsam kroch seine Familie aus ihren Verstecken. Vorsichtig näherten sie sich dem kleinen Bob. Sahen ihn an und da wussten sie wieder, wer er war. Sie drückten ihn an sich. Klopften ihm anerkennend auf die Schulter und küssten ihn auf die bleichen Wangen.
»Das hast du großartig gemacht, mein Junge!« sagte da sein Papa. »Kein Gespenst kann von sich behaupten, es könnte richtig spuken, ohne sich in ein fürchterliches Untier zu verwandeln. Du aber kannst es. Du bist etwas Besonderes.«
Und sein Bruder legte den Arm um ihn und sagte: »Du musst dich nicht verwandeln um ein richtiges Gespenst zu sein. Du bist du und das ist so beeindruckend.«

Noch in der gleichen Nacht, als wieder die neugierigen Menschen die Spu‘s in der Burg störten, schickte die Familie Spubob hinaus. Und der kleine Bob spukte, wie er noch nie gespukt hatte. Ganz ohne sich zu verwandeln. Einfach so wie er war. Und die Menschen rannten schreiend davon und kamen nie wieder. Endlich hatten die Spus wieder ihre Ruhe und das alles hatten sie dem kleinen Spubob zu verdanken, der einfach nur er selbst war.


(c) Stefanie Bender, Okt. 2018