Mittwoch, 31. Oktober 2018

Spubob, das kleine Burggespenst | Kurzgeschichte |


A
ls 2014 die Daune auf die Welt kam, wurde ich des Öfteren gefragt, ob ich nun auch anfange Kindergeschichten zu schreiben. Ich hatte es bisweilen verneint, denn es ist einfach nicht mein Genre und doch habe ich es ab und an versucht. Wie auch vor ein paar Wochen: Die Kinderhalloweenparty für unser Daunenkind stand an und ich hatte geplant, den Kids eine alterentsprechende Geistergeschichte vorzulesen. So erwachte nach und nach der kleine Spubob, ein Gespenst, das mit seiner Familie auf Spukfels wohnt. Heute, pünktlich zu Halloween ;-) mache ich eine Ausnahme und präsentiere die kleine Geschichte online auf den Federspuren. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch die Feder.

(Es gilt natürlich das Urheberrecht, diese Geschichte sowie alle weiteren Texte, die ich hier veröffentliche sind mein geistiges Eigentum. Bitte beachtet, dass ein Kopieren meiner Texte auf andere Internetseiten oder sonstige Verwendung ohne meine Zustimmung gegen das Urheberrecht verstößt.)



Spubob, das kleine Burggespenst


Kennt ihr Spubob?
Nein? Dann müsst ihr unbedingt seine Geschichte hören. Also macht es euch gemütlich, ihr kleinen Geister, und hört gut zu:

Spubob - kurz genannt Bob - ist ein kleines Gespenst, das auf der Burg Spukfels wohnt. Dort ist es schon immer zu Hause gewesen. Auch seine Ur Ur Urgroßmutter und sein Ur Ur Urgroßvater lebten hier und fühlten sich sehr wohl. Bis zu dem Tag, an dem Menschen die Burg auch schön fanden und dort Urlaub machten. Das passte den Geistern überhaupt nicht, schließlich war es doch ihr zu Hause und sie wollten ihre Ruhe haben.
Da kam der Geisteropa auf eine famose Idee und rief: »Wir spuken sie davon!«
Gesagt, getan. Noch am gleichen Abend begann die Geisterfamilie in der Nacht, ab null Uhr, zur Geisterstunde, durch die Burg zu fliegen und mit unheimlichen Geräuschen Buhuuuuuu Buhuuuu die Menschen zu erschrecken. Sie hofften, ihnen so viel Angst einzujagen, dass sie die Burg ganz schnell verlassen würden. Und tatsächlich, die Leute bekamen Angst, packten ihre Koffer und verschwanden.

Spubobs Familie war glücklich. Endlich herrschte wieder Ruhe auf Spukfels. Leider hatten sich die Gespenster zu früh gefreut. Denn die Geschichte von der Burg auf dem kleinen Felsen, wo Geister ihr Unwesen trieben, sprach sich schnell herum. Und Menschen sind neugierig, sehr neugierig.
Es dauerte nicht lange, und schon kamen neue Besucher nach Spukfels, aber nicht, um Urlaub zu machen, sondern um sich zu gruseln.
Spubobs Familie hatte alle Geisterhände voll zu tun. Und sie spukten nicht einfach, in dem sie »Buh« machten, sondern die Familie Spu hatte die Angewohnheit, sich zu verwandeln. War ein zu erschreckender Mensch in der Nähe, flogen sie direkt vor ihn und verwandelten sich in furchteinflößende Gestalten.

Mama Spu machte »buh!« Und wurde zum Grizzlybär. Papa Spu machte »buh!« Und wurde zum Tyrannosaurus Rex. Spubill machte »buh« und wurde zu einem kleinen feuerroten Drachen. Opa Spu machte »buh!« Und wurde zu einer krächzenden schwarzen Krähe. Oma Spu machte »Buh!« Und wurde zu einem kleinen dicken, grünen Monster mit sechs Augen. Spubob machte »buh!« Und wurde zu ... tja, zu was wurde Spubob?
Zu nichts! Spubob blieb Klein-Spubob. Ein kleines weißes Burggespenst. Das stimmte Bob traurig, doch seine Familie sprach ihm Mut zu: »Wenn du älter bist, kleiner Bob, wirst auch du dich verwandeln. Warte nur ab, es ist spannend, denn kein Gespenst weiß, in was es sich später einmal verwandeln wird.«

Jeden Abend wenn die Uhr Mitternacht zeigte, flogen die Spu‘s nun umher und erschreckten die Menschen. Die Leute packten ihre Sachen und flohen. So ging es jede Nacht. Spubob aber wollte mitmachen und hoffe jede Nacht aufs neue, endlich richtig spuken zu können.
Spubill, sein großer Bruder, half ihm dabei und beide waren gut im Leute erschrecken. Und Bob machte das Spuken so viel Spaß, dass er eines Abends sagte: »Heute gehe ich alleine auf Spuktour!« Gesagt, getan - das erste Mal war Spubob alleine in der Burg unterwegs. Wie es Bill erklärt hatte, flog er leise durch die Gänge, versteckte sich hinter Säulen und flog durch Bilder und Wände hindurch, damit die Menschen ihn erst sahen, wenn er direkt vor ihnen schwebte und buh! rief. Das klappte wunderbar, bis zu dem Moment, als Spubob einen Flur erkundete, den er zuvor noch nie in der Burg gesehen hatte.

Boah! Der Flur war unglaublich lang. Bob konnte das Ende nicht erkennen. Das kleine Gespenst flog durch den Flur und staunte über die Bilder, die an der Wand hingen. Sie zeigten uralte Menschen. Aus einer Zeit, die schon längst vorbei war. Auf manchen der Bilder sah man im Hintergrund den Schatten eines Geistes. Vielleicht von seinem Uropa? Doch auf einmal sah Bob einen Geist! Ein Gespenst direkt vor ihm in der Wand. Es war kein Bild, denn es bewegte sich. Ein fremdes Gespenst auf ihrer Burg! Das durfte nicht sein. Vorsichtig flog Bob näher an das Gespenst heran. Huch! Auch der Fremde kam auf ihn zu. »Wer bist du?«, flüsterte Bob ihm entgegen. Gleichzeitig fragte auch das fremde Geisterkind ihn, wer er denn sei.
»Ich bin Spubob! Ich wohne hier!«
Seltsam, hatte das Gespenst vor ihm gesagt, es würde Spubob heißen? Aber das geht doch nicht gar nicht. Es gibt doch nur einen einzigen wahren Spubob und das war er. Na warte, dachte er sich. Bob versteckte sich unter dem Bilderrahmen und kicherte in sich hinein. Dem werd ich‘s zeigen, dachte er sich. Den spuk ich weg!
Bob schlich langsam heran. Tief atmete er ein und zählte bis fünf (es heißt, das würde helfen, die Angst verschwinden zu lassen). Dann huschte er hervor, direkt vor das fremde Geisterkind und schrie so laut er konnte: »Buh!«, doch im gleichen Moment machte auch das andere Gespenst ihm gegenüber »Buh!« Und das war so grauenvoll, dass Bob die Arme in die Luft riss und schreiend davon flog. Bob raste auf seiner Flucht durch die Flure bis er plötzlich mit einem Klatschen auf seinen Bruder Spubill donnerte. Autsch!
»Heee!«, schimpfte Bill, »bist du verrückt geworden? Was ist denn los?«
»D ... D... D... Da ist ein Gespenst! Ein Geist! Ein ganz arg Gruseliger!«
 »Aha!«, machte da Bill und fragte: »Hast du Oma getroffen?«
»Nein, du Doofkopp! Ich wollte das fremde Gespenst wegspuken, aber dann hat es selbst gespukt und es war so fürchterlich. Hat sich nicht verwandelt. Es war einfach ein Gespenst. Bill, ich hatte ja solche Angst!«
»Was? Noch ein Gespenst, das sich beim Spuken nicht verwandelt? So wie du?«
Spubob nickte traurig.
»Komm!«, sagte Bill zu Bob, »Ich helfe dir, es wegzuspuken!«
Da konnte Spubob wieder lächeln und flog mutig voraus.

Die zwei kleinen Geister flogen vorsichtig durch den Flur und blieben in der Nähe des seltsamen Bildes stehen. Spubob erklärte seinem Bruder, dass das fremde Gespenst aus genau diesem Bild gespukt hat und Bill, der ja älter war als Bob, flog vorneweg und stellte sich mutig und bereit zum Spuken davor.
Doch anstatt zu spuken und zu einem kleinen feuerroten Drachen zu werden, der dem Eindringling gehörig Angst einjagte, hielt er inne. Es wurde ganz still auf dem Flur. Und dann plötzlich begann Bill zu lachen. Bob wusste überhaupt nicht, was er machen sollte. Sein Bruder lachte so laut, dass in kurzer Zeit Oma und Opa, Mama und Papa und alle anderen seiner Familie sie fanden und verwundert vor den jungen Gespenstern auf eine Erklärung warteten.
»Was ist denn das für ein Lärm?«, schimpfte der Spuopa. »Na, das wollen wir alle gerne wissen!«, sagte da der Spupapa.
Bill beruhigte sich und erzählte der Familie, dass Spubob ein fremdes Gespensterkind fortspuken wollte, dass aus einem Bild gekommen war.
»Aber«, begann Bill zu erzählen, »das hier ist gar kein Bild. Es ist ein Spiegel! Spubob hat sich vor seinem eigenen Spiegelbild erschreckt.«
Und da lachte plötzlich die ganze Familie.
Das gefiel dem kleinen Bob überhaupt nicht. Er wurde so wütend, dass er einfach nur noch spuken und dann in sein Bett wollte. Er plusterte sich auf, streckte sich, damit er größer erschien. Dann holte er tief Luft und machte: »Buuuuuuhhh!«
Alle erstarrten. Alle hatten die Augen aufgerissen. Sogar Opa und Papa und Bill! Dann auf einmal fingen sie zu schreien an und flogen davon.
Puh! Bob musste ihnen einen ziemlichen Schrecken eingejagt haben. Er sah an sich herunter. Verwandelt hatte er sich immer noch nicht. Er war immer noch der kleine Spubob. Langsam kroch seine Familie aus ihren Verstecken. Vorsichtig näherten sie sich dem kleinen Bob. Sahen ihn an und da wussten sie wieder, wer er war. Sie drückten ihn an sich. Klopften ihm anerkennend auf die Schulter und küssten ihn auf die bleichen Wangen.
»Das hast du großartig gemacht, mein Junge!« sagte da sein Papa. »Kein Gespenst kann von sich behaupten, es könnte richtig spuken, ohne sich in ein fürchterliches Untier zu verwandeln. Du aber kannst es. Du bist etwas Besonderes.«
Und sein Bruder legte den Arm um ihn und sagte: »Du musst dich nicht verwandeln um ein richtiges Gespenst zu sein. Du bist du und das ist so beeindruckend.«

Noch in der gleichen Nacht, als wieder die neugierigen Menschen die Spu‘s in der Burg störten, schickte die Familie Spubob hinaus. Und der kleine Bob spukte, wie er noch nie gespukt hatte. Ganz ohne sich zu verwandeln. Einfach so wie er war. Und die Menschen rannten schreiend davon und kamen nie wieder. Endlich hatten die Spus wieder ihre Ruhe und das alles hatten sie dem kleinen Spubob zu verdanken, der einfach nur er selbst war.


(c) Stefanie Bender, Okt. 2018



Montag, 22. Oktober 2018

Schreiben ist fast wie atmen

Die Zeit rinnt wie Sand durch die Finger.
Beinahe unheimlich ist das Tempo, das das Leben gerade vorgibt.
Wo willst du so schnell eigentlich hin?
Lass uns doch verschnaufen, lass uns rasten und genießen.
Oktober! Wir haben schon Oktober!
In den Läden stehen längst Lebkuchen, Spekulatius und der kunterbunte Christbaumschmuck. Dabei habe ich doch erst vor einiger Zeit die Weihnachtsdekoration zurück in den Keller geräumt. Der Sommer war lang und intensiv und doch hat er erst vor kurzem so richtig durchgestartet oder nicht?

Noch vor einigen Wochen war ich kurz davor das Schreiben gänzlich aufzugeben. Wozu an einem Traum festhalten, den ich niemals verwirklichen kann? Mit dem Aufgeben verlor ich meine Welt. Mein privates Wunderland. Ich fühlte mich fremd und nicht mehr zugehörig. Das tat weh. Nach einer ganzen Weile mit vielen Gesprächen und vor allem mit vielen Achterbahngedankenfahrten wurde mir wieder bewusst:

"Schreiben ist "fast" wie Atmen, man sollte damit niemals aufhören, wenn der Quell erst mal aus eigenem Brunnen fließt." © Cornelia Gutzeit
Ich war total unausgeglichen, ständig traurig und motivationslos. So konnte das nicht weitergehen. Ich zwang mich zu schreiben. Nutzte endlich freie Minuten aus. Ich schrieb mir sozusagen alles von der Seele. Seit ich das mache, geht es mir viel besser. Ich habe nun verstanden, dass es das Schreibens selbst ist, dass ich brauche.
Ja, wirklich, ich saß da und wollte aufgeben. Und nun? Nun sitze ich hier, in meinem Schreibzimmer und lasse eine neue Romanidee reifen, die ein Gefühl hervorruft, dass ich das letzte Mal beim Schreiben meiner Engel gespürt hatte. Ein sehr gutes Zeichen! Und ein Ziel, dass ich nicht aus den Augen verlieren möchte.
Vielleicht gab auch der diesjährige Buchmesseconvent einen Schub Motivation. Im vergangnen Jahr noch ordentlich in die Tiefe gerrissen, dieses Jahr ein kleiner Tritt in den Hintern. Es kommt wirklich oft darauf an, mit welcher Einstellung man an etwas herangeht. Und da die Zeit tatsächlich wie Sand durch unsere Finger rieselt, mache ich nun an dieser Stelle hier Schluss und wende mich wieder meinem Gedankensplittern zum neuen Romanprojekt zu. :-)



Und schaut doch mal unter den Veröffentlichungen "Anthologien" vorbei. Es gibt eine neue Geschichte von mir zu lesen.

"Der Himmel glühte in geleißender Farbe. Noch nie hatte ich etwas Helleres als dieses Licht gesehen. Meine Augen schmerzten. Ich presste die Lider zusammen und hörte die Menschen schreiend durch die Straßen laufen. [...] Auch blieb ich reglos, als ein Monster aus Metall sich zu uns hinunterbeugte und das Bein meiner Schwester packte. Sie rissen sie mir aus den Armen [...]"

(Auszug: Calysta Lock 2302, Wasserstoffbrennen, Amrun Verlag)


Dienstag, 11. September 2018

Die Absage (Mama schreibt III.)


Dieses verrückte Gefühl, den Stift in die Hand nehmen und loszuschreiben zu müssen

Endlich spüre ich wieder dieses Kribbeln in den Fingerspitzen. Dieses verrückte Gefühl, den Stift in die Hand nehmen und loszuschreiben zu müssen. Oder auch die Tastatur des Laptops zum Brennen zu bringen – egal! Da ist sie wieder, diese Motivation etwas anzupacken, Figuren Leben einzuhauchen und sie in ein Abenteuer zu schicken. Grund dafür war eine Ausschreibung mit dem historischen Thema: "Pest".
Da bist du dabei, sagte ich mir und fing (leider viel zu spät) mit der Arbeit an. Eine ganze Weile dauerte es, bis die Geschichte richtig Form angenommen hatte und ich damit einigermaßen zufrieden gewesen war. Dementsprechend mussten meine Betaleser Gas geben, denn die Deadline rückte näher. Und was soll ich sagen, sie taten es. Ich habe einfach die besten Betas der Welt :)
Einen Tag vor Einsendeschluss schickte ich dann meine Kurzgeschichte auf den Weg zum Verlag.

Einen Monat später:

Plöp
Eine neue Mail im Postfach
Ein bekannter Absender!

Da ist etwas Aufregung dabei, auch nach all den Jahren, in denen ich schon meine Beiträge einreiche. Doch schon als ich mich an den Schreibtisch setzte, um die Mail zu öffnen, hatte ich ein ungutes Gefühl und dann las ich es Schwarz auf Weiß:

»[...] leider hat es nicht geklappt.«


Autsch!




Ich bin aus der Übung

Gibt es Autoren, deren Werke immer angenommen werden? Egal ob Kurzgeschichte oder Roman? Gibt es diese Glückspilze, die alles, was sie schreiben veröffentlichen? Gibt es diese Schriftsteller, die niemals eine Absage bekommen haben? Ich bin der Meinung: Nein!
Doch wie mit einer Absage umgehen? Wie damit zurechtkommen, wenn es doch der größte Wunsch war, bei genau diesem Verlag unterzubekommen? Tja, gute Frage. Das macht jeder auf seine eigene Art und Weise.

Meine Kurzgeschichte (die erste nach langer Pause) hat es also nicht geschafft veröffentlicht zu werden. Na klar war ich ein enttäuscht, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mit einer Absage gerechnet habe. Ich habe lange nicht richtig geschrieben, habe lange bei keiner Ausschreibung mitgemacht, ich bin definitiv aus der Übung. Und das Endergebnis war keines meiner besten Werke ;)

Seit meiner ersten Veröffentlichung 2011, habe ich immer wieder Geschichten bei Verlagen eingereicht und seitdem mehr Zusagen als Absagen erhalten. Meine erste, speziell für eine Ausschreibung geschriebene Kurzgeschichte wurde angenommen. Meine allerste historische Geschichte wurde in einer Anthologie veröffentlicht. Darauf folgten weitere Veröffentlichungen von Kurzgeschichten bei verschiedenen Verlagen. Mein erster eingereichter Roman bekam erst eine Absage, der zweite Verlag schickte mir einen Vertrag. Ich darf mich wirklich nicht beschweren.

Ich bin schon immer mit Absagen gut klar gekommen. Nur einmal war ich schwer getroffen, weil ich von der Geschichte sehr überzeugt war und wusste, dass sie zwischen zwei Buchdeckeln gehört. Umso schlimmer war es dann noch, dass die Absage von einem Verlag kam, der mir wirklich sehr am Herzen liegt. Doch nach der anfänglichen Trauerzeit, überarbeitete ich die Geschichte, baute sie aus und konnte sie tatsächlich in vertrauensvolle Hände geben, wo sie seit 2015 ein zu Hause hat.


[...] der Verlag, mit seiner Ausschreibung, hat mich wieder zum Schreiben gebracht

Man kann sich also wirklich nie sicher sein, wozu ein "Nein" vielleicht sogar gut ist.

Nein, eine Absage ist kein Untergang, weder bei kurzen noch langen Projekten. Die meisten erfolgreichen Autoren sind auf Ablehnung gestoßen, bevor es so richtig losging. Und manchmal kann aus solchen Enttäuschungen noch etwas ganz Großes werden. Man denke an J. K. Rowling, Stephen King, C.S. Lewis u.v.a.

Was hat die Absage des Verlags mir gebracht?

Erst einmal hat der Verlag, mit seiner Ausschreibung, mich wieder dazu gebracht den todmüden Mamahintern abends von der Couch an den Schreibtisch zu bringen und überhaupt zu schreiben! Das alleine war es schon wert abgelehnt zu werden ;) Dann natürlich die eigentliche Absage: Sie hat mich eher angestachelt, wieder loszulegen, und so gut es geht, so wie es mir die Zeit mit den Kids und dem aktuellen Leben ermöglicht, meinen Weg als Autorin wieder aufzunehmen und Spuren zu hinterlassen.


Eure Feder