Sonntag, 23. März 2014

Writing meets Baby

Vor und während meiner Schwangerschaft musste ich mir einige Gruselstorys über das Leben mit einem Kind anhören. "Überlegt es Euch gut" oder "Zum Schreiben wirst du dann nicht mehr kommen" oder "Konzerte und Tanzen gehören dann der Vergangenheit an" sind nur drei von vielen Aussagen, die ich mir anhören musste. In meinen Ohren klang das wie: "Dein Leben ist beendet!"
Jetzt sage ich: "Von wegen!"
Mein Kind bereichert mein Leben, wie ich es nie geglaubt hätte. Es schenkt mir so viel, so viel Glück und, ja auch neue Kreativität.

In den ersten Wochen mit meinem Söhnchen hatte ich kein Interesse auch nur ein paar Worte niederzuschreiben. Nichts anderes außer meiner kleinen Daune passte in meine Gedanken. Dann aber, ging es langsam wieder los - die Finger fingen an zu kribbeln und ich schrieb eine Kurzgeschichte.
Ja, o.k. ich gebe es zu, dass ich vor gar nicht allzu langer Zeit sagte, dass ich mich vorerst von Kurzgeschichten distanzieren werde. Die Story war ein netter Ausrutscher ;) Ein Ausrutscher, der mir aber gezeigt hat, es geht!
Mein Kleiner ist zwar erst 7 Wochen alt und es kommen gewiss noch anstrengendere und zeitaufwendigere Phasen, aber mit ein wenig Organisation kann ein Kind mit der Leidenschaft des Schreibens harmonieren. Klar benötigt es dazu nicht nur eine ordentliche Orga, sondern auch Unterstützer. Diese habe ich mit meiner tollen Familie und dem besten Mann ever, ever, ever!

Zurück zur Kurzgeschichte.
Jeden Tag klappt es mit dem Schreiben nicht. Aber an manchen Tagen habe ich den tiefen Schlaf des Babys ausgenutzt und ein paar Absätze oder sogar mal eine oder zwei Seiten geschrieben. Herausgekommen ist eine lustige Story über ... nö!
Ich verrate lieber noch nicht zu viel, außer eins, was man sich merken sollte:
Satan sollte niemals pokern!

1 Kommentar:

  1. Ich hab sogar das Gefühl, dass Deine Daune Deine Kreativität erst richtig fließen lässt... Auch mit Baby geht vieles...

    Ach ja, noch was: ich liebe pokernde Dämonen! :-)

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