Sonntag, 21. April 2013

Über Korrekturen, Lektoriertes & viel zu viele Ideen

Wenn ich eine Geschichte aus den Händen gebe, überkommt mich stets ein ungutes Gefühl. Fragen türmen sich auf: Ist die Erzählung gut genug? Langweile ich den Lesenden damit? Bekomme ich ein Feedback und wenn ja, welches? Auf der anderen Seite ist es wie ein Stein, der vom Herzen fällt. Geschafft! Geschichte geschrieben, korrigiert und weg - Platz für Neues! Doch je nachdem wohin die Reise geht, kommt das Werk bzw. eine Antwort wieder zurück. 
Egal, ob es sich um die korrigierte Fassung des Betalesers oder die lektorierte des Verlags handelt, es ist jedes Mal aufs Neue ein Herzklopfabenteuer die Datei zu öffnen.
Kommentare und Korrekturen erschlagen mich. Doch meist ist es nur der erste Blick, er mich verzweifeln lässt. Oft sieht es schlimmer aus, als es endgültig ist.
Kommentare und Anmerkungen können sowohl negativ, als auch positiv sein und helfen einem den Text zu optimieren. Diese Überarbeitungen machen mir absolut keinen Spaß, doch sind sie hilf- und lehrreich und bringen mich wieder ein Stück voran. Meine größte Angst dabei: Hoffentlich verschlimmbessere ich das ganze nicht! Zum Glück hatte ich bisher immer sehr freundlichen und hilfsbereiten Kontakt zu Betalesern, Lektorat & Verlag. 

Nebenbei sind da noch Kurzgeschichten und ein neues Romanprojekt in Bearbeitung bzw. in Planung. Und als wenn das nicht schon genug wäre, kam mir dieses Wochenende die Idee zu einem mystischen Thriller. Zu viel meint ihr? Ja, definitiv. Doch was soll ich machen? Ich kann das einfach nicht stoppen. Drum heißt es momentan so viele Notizen machen wie nur möglich. Kein Gedankensplitter darf verloren gehen. Und zur Not gibt es noch die Möglichkeit, die ich auf Facebook postete:  
"Ach, ich häng einfach meinen Job an den Nagel und werd endlich Schriftstellerin! So!"

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