Dienstag, 19. Juli 2011

PrologGedanken


Ein Treffen mit Gleichgesinnten, mit Schreibjunkies, wie man selbst einer ist, kann der Kreativität Flügel wachsen lassen. So passiert es, dass bereits auf der Rückfahrt neue Gedankensplitter im Kopfe herumschwirren und sich einen Weg aus der Enge suchen. Zum Glück haben Besessene wie wir stets etwas zu schreiben dabei. Auf diese Weise kamen am vergangenen Samstagabend die ersten Ideen und Stichworte für einen Prolog zu Papier. Schon lange war ich der Meinung, dass die Engel es verdient haben, eine Einführung in ihre Geschichte zu erhalten. Die vorläufige Fassung entspricht bereits fast meinen Vorstellungen. Es muss noch hier und da gefeilt und poliert werden.

Doch wie schreibt man einen Prolog? Gibt es Regeln oder Richtlinien? Welche Person und Perspektive ist zu nutzen? Oder soll man sich auf sein Gefühl verlassen und es einfach tun? Egal wie ich es anstelle, ob die Handlung mit der eigentlichen Geschichte verbunden ist oder gar losgelöst, ob es ein Dialog wird, oder eine lyrische Erzählung, es muss erklärend und vielversprechend sein. Warum noch lange grübeln, packen wirs an:


Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil:
Die Angeklagten [...] werden der Rebellion für schuldig befunden.

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